Wenn gegen einen Betroffenen bislang nur Geldbußen im unteren Bereich (80 DM und 100 DM) verhängt wurden und wiederum nur eine im unteren Bereich liegende Geschwindigkeitsüberschreitung (21 km/h) zu ahnden ist, kann durch die Bußgeldstelle nicht unter Berufung auf § 25 Abs. 1 S. 1 StVG wegen "beharrlicher Pflichtverletzung" ein Fahrverbot verhängt werden. Vielmehr ist anstelle der Verhängung eines Fahrverbotes zunächst eine erhöhte Geldbuße zu verhängen (AG Rosenheim, Urteil vom 13.6.2000, Az. 1OWi 450 Js 5981/00).